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Die New York Story

Ende der 80er Jahre wurden Fahrraddiebstähle in New York City zu einem echten Problem. Die Diebe hatten brutale Methoden entwickelt, um Bügelschlösser gewaltsam zu knacken. So kam es natürlich zu einem heftigen Anstieg der Garantiefälle und Kryptonite sah sich gezwungen, etwas zu unternehmen. Kryptonite begriff das Problem als Herausforderung. Seine ersten Schlösser hatte Kryptonite 1972 getestet, indem sie ein Bike für mehrere Tage in New York anschlossen. 1994 griff man auf dieselbe Methode zurück, um die neueste Schlossentwicklung, das „New York Lock“, zu testen.

Gefertigt aus dem besonders harten Kryptonium-Stahl und einem speziell entwickelten Schließzylinder war es „unknackbar“. Kryptonite war so überzeugt von dem neuen Schloss, das auch für New York City die Garantie wieder galt und so ist es bis heute. Als das New York Lock 1994 vorgestellt wurde, galt es zu prüfen, ob dies nun wirklich das beste Schloss der Welt sei. Die New York Post kam auf eine Idee: Innerhalb von 48 Stunden sollte das Schloss seine Qualitäten in der härtesten Gegend New Yorks beweisen. Firmengründer Michael Zane und Entwicklungschef Neil McDaid nahmen die Herausforderung an.

In der Stadt, in der jedes Jahr mehr als 100.000 Bikes gestohlen werden, machte Kryptonite gemeinsam mit der New York Post nun einen aufsehenerregenden Test: Man nahm ein brandneues, strahlend grünes Univega-Bike im Wert von $ 600 und schloss es in East Village, dem Bermuda-Dreieck des Bike-Klaus, an eine Parkuhr an. Volle 48 Stunden sollte das Bike dort bleiben. Michael Zane und Neil McDaid beobachteten die Szenerie aus einem Lieferwagen heraus. Viele Leute machten sich an dem Fahrrad zu schaffen, aber nach Ablauf der 48 Stunden war das Bike noch weitestgehend intakt vorhanden, nur der hintere Umwerfer fehlte.

Das Schloss zeigte Spuren von Aufbruchversuchen, aber es hatte Stand gehalten. Michael Zane war nicht zufrieden mit der Dauer des Tests. Er brachte das Rad zunächst für sechs Tage nach SoHo um es dort anzuschließen und schließlich noch für drei Wochen nach Uptown, in die Nähe des Lincoln Centers. Aber auch hier widerstand das New York Lock allen Aufbruchversuchen. Kryptonite war überzeugt, dass dieses Produkt tatsächlich das ultimative Schloss ist. Die New York Post setzte ihre Tests fort und verglich das New York Lock mit anderen U-Schlössern auf dem Markt.

Dazu nahm man die populärsten Werkzeuge der Profi-Diebe, darunter Bolzenschneider und Hammer. Das New York Lock widerstand allen Werkzeugen, während die anderen Schlösser in Sekunden geknackt waren. Die Tests in den Strassen von New York hatten bewiesen, dass Kryptonite mit diesem Produkt den besten Fahrraddieben der Welt einen Schritt voraus war. 1996 folgte das „New York Chain“, das erste Kettenschloss, das nicht mit einem Bolzenschneider zu zerstören war. Das New York Bügelschloss wurde weiterentwickelt zum New York 3000.

Weitere Sicherheitsprodukte mit der Bezeichnung New York folgten. Und immer wenn der Begriff New York bei der Produktbezeichnung vorangestellt wird, weiß der Verbraucher, er kauft „simply the best“.


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